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Warum du nicht stillen solltest! Und 10 Gründe die dafür sprechen.

Dein Baby weint und deine Brust reagiert, indem du sofort einen Milcheinschuss bekommst. Das ist nicht gerade etwas, dass sich angenehm anfühlt.

Deine Brustwarzen sind zudem anfangs sehr empfindlich und gereizt. 

Die Brust spannt, wenn die Milchproduktion beginnt. Und es kann zu Verhärtungen kommen. Hieraus können Entzündungen entstehen, wenn dein Baby die harten Stellen nicht absaugt.

Dazu kommt auch noch, dass du gebunden bist und 24/7 für dein Baby zur Verfügung stehen musst. Das heißt, du hast eventuell nicht einmal die Möglichkeit das Haus für mehr als 2 Stunden ohne dein Baby zu verlassen.

Natürlich kannst du abpumpen… aber wenn du Pech hast, nimmt dein Baby die Muttermilch nicht aus der Flasche.

Dies sind ein paar Beispiele, die gegen das Stillen sprechen.

Aber keine Sorge, trotz dieser Nachteile bin ich überzeugt, dass die Vorteile überwiegen. Die positive Seite ist für dich und dein Baby enorm. 
Wenn du also die Möglichkeit hast, nutze das Geschenk, was dir die Natur als Frau gegeben hat.

Stillen

10 Gründe für das Stillen

Hier sind 10 Gründe, warum Stillen im Vergleich zur Säuglingsnahrung die bessere Wahl ist:

  1. Die Milch verfügt über alle benötigten Vitamine und passt sich entsprechend dem Alter des Babys an. Zusammensetzung der Muttermilch ist immer optimal.

  2. In der Muttermilch sind Antikörper enthalten, die das Baby vor Infektionen schützen.

  3. Die Muttermilch hat immer die richtige Trinktemperatur und ist so sehr gut verträglich.

  4. Man kann das Baby nie überfüttern, da in der Muttermilch das Hormon Leptin enthalten ist. Dies ist wichtig für den Stoffwechsel und signalisiert dem Baby, wann es satt ist.

  5. Die Mutter kann die Zeit mit ihrem Baby zum kuscheln nutzen und baut so schnell eine starke Bindung auf.

  6. Man muss nachts nicht aufstehen, um Fläschchen fertig zu machen.

  7. Wenn man unterwegs ist – oder auch im Urlaub – hat man die Nahrung ständig parat.

  8. Die Muttermilch ist umsonst. Allein für die Säuglingsnahrung zahlt man im ersten Jahr rund 900 Euro. Dazu kommt noch das Zubehör, wie Fläschchen, Flaschenwärmer und Sterilisator.

  9. Wenn man 6 Monate voll stillt, ist laut der WHO (Weltgesundheitsorganisation) das Risiko für Allergien und Asthma viel geringer.

  10. Nach einer von der WHO unterstützten Studie, reduziert Stillen auch das Brustkrebsrisiko.

Die Hebamme kann helfen

Jetzt machst du dir noch Gedanken wegen eventueller Probleme, die in den ersten Tagen / Wochen auftreten können? 

Auch hier gibt es zu jedem Problem meist eine schnelle Lösung.

Harte Stellen und Verknotungen, die anfangs kommen, kann deine Hebamme wegmassieren – sprich sie unbedingt darauf an. So wird deine Brust weich. Es ist ein sehr angenehmes Gefühl, wenn die Brust nicht mehr spannt.

Falls deine Brustwarzen später offen sind, gibt es auch hier sehr viele Methoden zur schnellen Heilung, die dir deine Hebamme empfehlen kann. 

Multi-Mam Kompressen helfen gegen offene Brustwarzen sehr gut. Die Wunden heilen viel schneller, wenn du sie feucht hältst. Du kannst Multi-Mam Kompressen bei Amazon (ist hier günstiger als in der Apotheke) bestellen oder in der Apotheke kaufen.

Tipp: Schneide dir Kompressen (12 Stück pro Packung) einmal in der Mitte durch, so kannst du sie 12 Tage lang zu nutzen. Sie passen dann immer noch auf die Brustwarze und du hast so mehr und länger was davon.

Egal zu welchem Thema du dich rund um dein Baby unwohl fühlst oder dringend eine Antwort brauchst. Du kannst deine Hebamme jederzeit anrufen. Sie kommt auch zwischendurch vorbei, wenn es bei dir brennt.